Was kommt unter Kiesgitter für die Einfahrt?
Jedes solide Befestigungsprojekt beginnt mit einer sorgfältig verdichteten Tragschicht. Das gilt unabhängig davon, ob Sie Kiesgitter mit dekorativem Splitt oder Pflastersteine als Oberfläche verwenden.
Ohne eine einwandfreie Tragschicht bleibt die Oberfläche instabil. Kiesgitter erfordern eine Tragschicht ohne Hohlräume, Lufteinschlüsse oder Fremdmaterial.
Unsere Standardempfehlung für den Einbau:
- Aushub auf mindestens 210mm Tiefe.
- Die Sohle der Baugrube mit einem wasserdurchlässigen Geotextil (Vlies) auskleiden. Regenwasser soll in den Untergrund versickern können – das verhindert Erosion.
- Die Baugrube lagenweise in 50mm-Schritten mit Frostschutzmaterial (Körnung 0/45 oder gleichwertig) verfüllen, dabei jede Lage anfeuchten und verdichten. Weiter auffüllen, bis 60mm unter Oberkante Fertigfläche erreicht sind.
- Nach Verdichtung und Planierung der Tragschicht eine abgezogene Bettungsschicht aus 10mm Brechsand aufbringen.
- Um ein Einsinken der Gitter in die Bettung zu verhindern, ein gewebtes, wasserdurchlässiges Geotextil auslegen. Zusätzlicher Vorteil: es hemmt den Unkrautwuchs und reduziert den Pflegeaufwand dauerhaft.
- Die Gitter miteinander verbinden; die Gitteroberkante liegt dabei 5–10mm unterhalb der geplanten Fertigfläche.
- Anschließend nach Wunsch mit Splitt oder Kies der Körnung 10–30mm befüllen.
Ausführliche Verlegeanweisungen finden Sie in unserer Verlegeanleitung für Kiesgitter.