Materials for a gravel driveway

Kieseinfahrt anlegen: Materialien & Mengen | IBRAN

Autor Ted Bromley-Hall

Diese Übersicht zeigt, welche Materialien Sie für eine dauerhaft stabile Kieseinfahrt benötigen.

Einfach Kies direkt auf den Boden schütten.

Natürlich können Sie Kies ohne jede Vorbereitung direkt auf den Untergrund aufbringen. Das haben Hausbesitzer jahrhundertelang so gemacht: Schotter aufschütten, nachfüllen, wenn die Einfahrt kahl wirkt – fertig.

Aber ist das wirklich dauerhaft? Können Sie sich auf eine Einfahrt verlassen, die im Grunde aus bekiestem Schlamm besteht? Wollen Sie regelmäßig Unkraut jäten, Kies nachkaufen und die Fläche immer wieder herrichten?

Wir wollen diesen Punkt nicht überstrapazieren – wir haben bereits einen ausführlichen Leitfaden verfasst, der erklärt, wie man eine Kiesauffahrt mit Kiesgitter anlegt.

Vielleicht möchten Sie einfach wissen, was Sie konkret kaufen müssen, um die Arbeit sauber zu erledigen. Nutzen Sie diese Einkaufsliste, um genau das Richtige zu bestellen. Wir haben auch Richtwerte für die Kosten aufgeführt.

Werkzeug und Geräte für die Verlegung einer Kieseinfahrt

Wir wollen die Arbeit ordentlich erledigen, ohne den Rücken unnötig zu belasten. Dafür benötigen Sie folgende Geräte:

  • Minibagger (oder Spaten, wenn Sie eine gründliche Ganzkörperübung suchen)
  • Möglichkeit zum Abtransport des Aushubs – Greiferlaster, Container oder Big Bags
  • Rüttelplatte (Verdichtungsgerät)
  • Stichsäge / Säbelsäge / Kreissäge

Eine Rüttelplatte steht den wenigsten in der Garage bereit, und ein Minibagger auf dem Stellplatz ist noch seltener. Zum Glück ist die Tagesmiete für diese Geräte bei einem lokalen Baumaschinen- oder Werkzeugverleih durchaus erschwinglich. Fragen Sie auch bei Ihrem Baustoffhändler vor Ort nach – viele bieten Geräteverleih an.

Sobald Sie den Boden auf mindestens 210 mm Tiefe ausgehoben haben, fällt eine erhebliche Menge Aushub an, die entsorgt werden muss. Je nach Menge kann ein Greiferlaster die günstigere Lösung sein; alternativ bieten sich Container oder Big Bags zur Abholung an.

Geotextil, Tragschicht, Sand und Kies

Eine sorgfältig ausgeführte Tragschicht entscheidet darüber, ob Ihre Einfahrt nur kurzfristig funktioniert oder langfristig stabil bleibt. Wir haben dazu einen praxisnahen Leitfaden erstellt, der erklärt, wie man eine Tragschicht für eine Einfahrt anlegt.

Der Gesamtaufbau erfordert eine Aushubtiefe von mindestens 210 mm – das umfasst Tragschicht, Bettungsschicht, Kiesgitter und Kiesbelag. Für diesen Aufbau benötigen Sie:

  • Geotextil-Vlies (Rollenware) zur Abdeckung des Untergrunds – verhindert das Einsinken der Tragschicht – sowie als Trennlage über der Bettungsschicht, um ein Einwandern des Kieses zu verhindern.
  • 150 mm Tragschicht (Typ 1/2/3 Schotter) – nutzen Sie unseren Tragschicht-Rechner zur Mengenermittlung.
  • 10 mm Brechsand als Bettungsschicht zur Abdeckung der Tragschicht – nutzen Sie unseren Sand-Rechner
  • 80–120 kg Kies pro Quadratmeter – nutzen Sie unseren Kies-Rechner

Was kosten diese Materialien und Geräte?

Eine Kiesauffahrt ist mit Abstand die kostengünstigste Befestigungsvariante für Einfahrten. Günstiger wird es nur, wenn man bei der Tragschicht spart – was jedoch die Tragfähigkeit und Funktion der Einfahrt dauerhaft beeinträchtigt. Mehr dazu in unserem Beitrag: Was Kiesgitter wirklich kosten.

Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über typische Materialien und Gerätekosten für eine Kieseinfahrt. Lohnkosten richten sich nach den betriebswirtschaftlichen Anforderungen des jeweiligen Fachbetriebs und können hier nicht pauschal angegeben werden.

Position Kosten (Richtwert)
Minibagger ca. £150/Tag
Rüttelplatte ca. £40/Tag
Geotextil-Vlies 86p pro Quadratmeter (zwei Lagen)
Tragschicht Typ 1/2/3 ca. £20–30 pro Quadratmeter
Brechsand ca. £1,50–1,80 pro Quadratmeter
20mm Splitt ca. £8–10 pro Quadratmeter
Kiesgitter (empfohlen) £10 pro Quadratmeter

In der Summe können Sie für die Materialien einer Kieseinfahrt mit Kosten zwischen £30 und £55 pro Quadratmeter rechnen.

Je nach Erfahrung, Größe der Einfahrt und eingesetzten Geräten sollten Sie mit einem Zeitaufwand von 30 Minuten bis 2 Stunden pro Quadratmeter für den Einbau kalkulieren.

So behalten Sie die Kosten im Griff

Stellen Sie sicher, dass alle Materialien auf der Baustelle vorhanden sind, bevor Geräte und Fachbetrieb eintreffen und die Arbeiten beginnen. Materialpreise sind fest kalkuliert – Geräte- und Lohnkosten laufen dagegen tages- oder stundenweise. Wer auf Materiallieferungen wartet, verliert bares Geld.

Deshalb empfehlen wir ausdrücklich: Bestellen Sie Tragschicht, Sand, Geotextil-Vlies und Kiesgitter, bevor der erste Spatenstich erfolgt. Diese Schichten müssen einbaubereit auf der Baustelle liegen, bevor die Uhr bei Geräte- und Lohnkosten zu laufen beginnt.

Platzsparende Materialien wie Kiesgitter und Geotextil-Vlies sollten mindestens einen Tag vor Baubeginn angeliefert werden. Lagern Sie diese geordnet und außerhalb des Aushubbereichs.

Verlorene Zeit ist der größte Kostentreiber bei solchen Projekten. Tun Sie alles, was Sie frühzeitig in der Hand haben, um die Abhängigkeit von Dritten und deren Termintreue so gering wie möglich zu halten.

Wer das beherzigt, wird den Einbau planmäßig abschließen – ohne böse Überraschungen beim Vergleich von Kosten und Budget.