Grass grid car park with IBRAN®-X40

Rasenparkplätze & Grünes Parken

Parken, das als Grünfläche wahrgenommen wird – nicht als Parkplatz

Ein dauerhafter Rasenparkplatz für den täglichen Betrieb. IBRAN-Gitter tragen die Last unterhalb der Oberfläche, sodass der Stellplatz ganzjährig nutzbar bleibt und das Gelände von der Straße aus grün wirkt.

Warum Bodenstabilisierung hier entscheidend ist

Rasenparkplätze ohne Befestigung sind eine saisonale Lösung. Im Juli halten sie stand, im November versagen sie – weil die Last jedes Fahrzeugs auf einer Wurzelzone landet, die nichts zusammenhält. Sobald die Grasnarbe bricht, dringt Wasser ein, der Untergrund erweicht und die Spurrinnenbildung beschleunigt sich.

Ein Zellgitter trennt diese beiden Aufgaben. Das Gitter und die eingeschlossene Wurzelzone tragen das Fahrzeug; der Rasen wächst durch und über die Zellkanten und übernimmt die optische Funktion. Die Last verteilt sich über die gesamte Fläche statt sich unter jedem Reifen zu konzentrieren, und die Zellwände verhindern das seitliche Ausweichen der Wurzelzone – genau das, was Spurrinnen entstehen lässt.

Das Ergebnis ist ein Stellplatz, der im Februar nutzbar ist und den ein Landschaftsarchitekt trotzdem in die Planung aufnimmt.

Typische Einsatzbereiche

  • Büro- und Gewerbepark-Stellplätze
  • Hotels, Veranstaltungsstätten und Besucherattraktionen
  • Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen
  • Gartencenter und Einzelhandel im ländlichen Raum
  • Schulen, Hochschulen und Campusgelände
  • Park-and-Ride-Anlagen und Langzeitstellplätze
  • Wohn- und Siedlungsbau-Stellplätze
  • Grüne Infrastruktur und planungsrechtlich bedingte Vorhaben
  • Sportanlagen
  • Restaurants, Bars und Gaststätten

Auf einen Blick

Tragschicht 150–200 mm offenporige Tragschicht (Typ 3), abhängig von Verkehrsbelastung und Untergrundverhältnissen
Füllung Sandreiche Wurzelzone, bündig mit den Zellkanten eingefüllt
Anwachsphase Ansaat oder Rollrasen. Wenn möglich eine vollständige Vegetationsperiode vor der Inbetriebnahme einplanen
Typische Belastung Pkw, leichte Transporter, Servicefahrzeuge und Einsatzfahrzeuge
Wasserdurchlässigkeit Vollständig wasserdurchlässig. Wird in der Regel als Bestandteil der Regenwasserbewirtschaftung angerechnet
Grünflächenanteil Zählt als begrünte Fläche für Landschafts-, Begrünungs- und Biodiversitätsnachweise
Nutzungsdauer 25 Jahre bei dokumentierter Verlegung
Material 100 % recycelter Kunststoff, nachhaltig in der EU gefertigt

Warum begrüntes Parken ausgeschrieben wird

Rasenparkplätze werden selten allein aus Kostengründen gewählt. Sie werden gewählt, weil eine versiegelte Fläche planungsrechtlich nicht genehmigungsfähig ist oder weil das Projekt bestimmte Nachhaltigkeitsverpflichtungen erfüllen muss.

Bauleitplanung und Bebauungspläne fordern zunehmend grüne Infrastruktur, Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität und die Reduzierung von Oberflächenabfluss – eine große Asphaltfläche wirkt all diesen Anforderungen entgegen. Ein befestigter Rasenparkplatz zählt als begrünte Fläche statt als Versiegelung, ermöglicht die Versickerung von Niederschlag am Entstehungsort statt das Entwässerungsnetz zu belasten, und erhält den Landschaftscharakter eines Geländes, den ein konventioneller Parkplatz dominieren würde.

Hinzu kommt ein praktischer Vorteil: Rasen bleibt im Sommer deutlich kühler als Asphalt – relevant überall dort, wo Fahrzeuge ganztägig stehen und der Parkplatz vom Gebäude aus einsehbar ist.

Wenn Sie an eine Landschafts- oder Entwässerungsauflage gebunden sind, fordern Sie frühzeitig die technischen Unterlagen an. Es ist erheblich einfacher, den Schichtaufbau vor der Planfestlegung zu spezifizieren, als nachträglich eine Oberfläche einzupassen, die die Auflage erfüllt.

Welche Gittertiefe?

Die Zahl im Produktnamen bezeichnet die Tiefe der eingeschlossenen Wurzelzone – und auf einem dauerhaften Rasenparkplatz bestimmt diese Tiefe, ob der Rasen den Sommer übersteht.

  • IBRAN®-X50 ist unsere Empfehlung für Rasenparkplätze im regelmäßigen Betrieb. Die tiefere Zelle speichert mehr Feuchtigkeit und gibt den Wurzeln mehr Raum, bevor sie auf festes Material treffen – so erholt sich die Grasnarbe zwischen den Nutzungen und die Reifenspuren bleiben auch im August grün.
  • IBRAN®-X40 für leichtere oder gelegentliche Nutzung oder dort, wo dieselbe Fläche andernorts auf dem Gelände auch als Kiesfläche ausgeführt wird.
  • IBRAN®-X30 wo Fertigoberkanten eingeschränkt sind oder die Aushubtiefe durch Leitungen oder Wurzelschutzbereiche begrenzt wird.

Flache Zellen trocknen zuerst aus – und sie trocknen genau dort am schnellsten aus, wo die Reifen laufen. Bei einem täglich genutzten Stellplatz statt eines gelegentlich bespielten Wochenendgeländes leistet die tiefere Zelle echte Arbeit.

Die richtige Wurzelzone wählen

Verwenden Sie eine sandreiche Wurzelzone, nicht reinen Oberboden.

Oberboden hält Wasser und verdichtet sich unter Rädern – verdichtete Wurzelzone erstickt die Wurzeln genau dort, wo der Rasen am stärksten beansprucht wird. Ein sandreiches Gemisch hält das Profil offen und wasserdurchlässig unter wiederholter Belastung, sodass Wasser hindurchsickert und Luft die Wurzeln auch nach einer vollen Parkwoche noch erreicht.

Bündig mit den Zellkanten einfüllen, nicht darüber hinaus. Der Rasen wächst über die Zellwände und verbirgt das Gitter vollständig, während die Wände sofort Lasten aufnehmen, sobald ein Reifen auftrifft.

Die Saatgutmischung nach Trittfestigkeit auswählen, nicht nach Optik. Eine strapazierfähige Gebrauchsrasenmischung sieht im ersten Jahr weniger wie ein Zierrasen aus – und im fünften Jahr deutlich besser.

So wird verlegt

  1. Fläche abstecken und Gefälle festlegen. Auch ein vollständig wasserdurchlässiger Stellplatz profitiert davon, dass Starkregenwasser gezielt abgeleitet werden kann – und Höhen lassen sich jetzt weit einfacher korrigieren als nach dem Einbau der Tragschicht.
  2. Vorhandenen Bewuchs und Oberboden bis auf einen tragfähigen Untergrund abtragen; weiche Stellen beseitigen, nicht überdecken.
  3. Ein gewebtes Geotextil (Vlies) vollflächig auf dem Untergrund verlegen, Stöße mindestens 300 mm überlappen, damit Tragschicht und Untergrund sich nicht vermischen.
  4. Eine offenporige Tragschicht in Lagen von je 50 mm einbauen und verdichten. Offenporige Tragschicht (vergleichbar Typ 3) statt geschlossener Körnung verwenden: Sie trägt die Last und lässt gleichzeitig Wasser versickern – was bei einer begrünten Fläche der entscheidende Punkt ist.
  5. Mit einer dünnen Ausgleichsschicht abblenden und eben abziehen. Stimmt diese Schicht, liegen die Gitter plan; stimmt sie nicht, zeichnet sich jede Mulde zwanzig Jahre lang im fertigen Rasen ab.
  6. Die Rasengitter stumpfstoßfrei zusammenstecken und die Fugen versetzen. Entwässerungseinläufe, Lichtmasten und Baumscheiben mit einer Stichsäge oder Feinsäge ausschneiden.
  7. Jede offene Randkante sichern. Der Rand nimmt Lasten auf, die das verriegelte Flächeninnere nicht erhält.
  8. Die Zellen mit einem sanddominierten Vegetationstragschicht-Substrat füllen, bündig mit den Zelloberkanten abziehen und mit einer steifen Bürste einarbeiten, damit keine Zelle hohl bleibt.
  9. Ansäen oder vertikutieren, wässern und die Fläche für den Verkehr sperren, bis die Grasnarbe sich etabliert hat.

Die vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie in unserem Rasengitter-Verlegungshandbuch.

Realistischer Blick auf die Belastbarkeit

Das sollte klar gesagt werden, denn es entscheidet darüber, ob der Stellplatz im dritten Jahr noch gut aussieht: Rasen braucht Licht und Zeit zur Regeneration – beides fehlt an bestimmten Stellen eines Parkplatzes.

Dauerhaft belegte Stellplätze liegen ganztägig im Schatten des Fahrzeugs, und Fahrgassen werden durch Lenkbewegungen kontinuierlich beansprucht. Diese Bereiche werden immer schwieriger zu begrünen sein als ein Stellplatz, der nur wenige Stunden pro Woche genutzt wird. Die Bewehrung verhindert Spurrinnenbildung und Aufweichen – das ist das Wesentliche – aber sie kann kein Graswachstum unter einem Fahrzeug erzwingen, das sich nie bewegt.

Auf stark frequentierten Flächen empfiehlt sich eine Zonierung: Kiesstabilisierung in den Fahrgassen und den meistgenutzten Stellplätzen, Begrünung in Langzeitparkbereichen, Überlaufzeilen und straßenseitigen Randbereichen. Beide Varianten nutzen dasselbe Gittersystem und denselben Schichtaufbau – eine Verlegung, zwei Füllungen – und die Fläche wirkt aus jeder relevanten Perspektive grün.

Ist ein Parkplatz nachweislich ganztägig und dauerhaft voll belegt, sollte das bereits in der Planungsphase ehrlich bewertet und die Ausschreibung entsprechend formuliert werden. Dieses Gespräch ist weit angenehmer, bevor der Belag eingebaut ist.

Stellplätze markieren

Auf Rasen lässt sich keine Linie aufmalen – und das wäre auch nicht sinnvoll.

Stellplatzmarkierungen werden direkt in das Gitter eingesetzt und ergeben eine saubere, dauerhafte Abgrenzung, die Mäharbeiten übersteht und nicht nachgestrichen werden muss. Bei gemischten Konzepten übernimmt ein kontrastierender Kiesstreifen zwischen Rasenstell­plätzen dieselbe Funktion und dient gleichzeitig als verschleißfester Fußweg, den Nutzer auf dem Weg zum Gebäude ohnehin bevorzugen.

Für Stellplätze für Menschen mit eingeschränkter Mobilität Kiesstabilisierung mit einer dicht gepackten, abgestuften Füllung statt Rasen verwenden. Das ergibt die feste, ebene Oberfläche, die diese Stellplätze erfordern, und fügt sich nahtlos in dasselbe Gittersystem und dasselbe Fertigmaß ein.

Die Fläche dauerhaft grün halten

Ein begrünter Parkplatz ist ein Landschaftselement und erfordert dieselbe Pflege wie eines. Das ist ein Umdenken für ein Facility-Team, das gewohnt ist, Asphalt zu kehren.

Mähen wie jede andere Rasenfläche; Mähgeräte fahren problemlos über das Gitter, weil die Zelloberkanten unterhalb des Wachstumspunkts liegen. Im Frühjahr und Herbst düngen, abgenutzte Stellen am Saisonende nachsäen, anstatt zu warten, bis sie sich ausbreiten. Bewässerung ist nach der Etablierung selten erforderlich, aber ein erster Sommer ohne Wasser kann eine gute Verlegung zunichte machen.

Das Gitter selbst erfordert keinerlei Wartung. Alles auf dieser Liste ist Rasenpflege, keine Oberflächenpflege – und es lohnt sich, das von Anfang an in den Pflegevertrag aufzunehmen.

Gleich beim ersten Mal richtig machen

Das Wichtigste: Fläche etablieren lassen, bevor sie freigegeben wird.

Die Tragfähigkeit der Oberfläche hängt direkt von der Wurzelstruktur ab, die das Substrat zusammenhält – und Wurzeln brauchen eine Vegetationsperiode. Ein im Frühjahr angesäter und im Juni freigegebener Parkplatz wird seinen ersten Winter abgenutzt aussehen. Dieselbe Verlegung, die eine vollständige Vegetationsperiode durchläuft, trägt den Verkehr über Jahrzehnte.

Lässt der Bauzeitenplan das nicht zu: Rollrasen statt Saatgut verwenden, die Freigabe phasenweise gestalten, sodass ein Teil der Fläche sich etabliert, während ein anderer bereits befahren wird, und die Nutzung im ersten Winter auf die zuerst etablierten Bereiche beschränken. Diese Zeit einzuplanen ist die kostengünstigste Maßnahme des gesamten Projekts.

Unseren Fachberater fragen

Fragen zu Schichttiefen, Tragschicht, Vegetationstragschicht-Substrat, Zonierung stark frequentierter Flächen oder zur Erfüllung von Baugenehmigungsauflagen? Stellen Sie Ihre Frage unten, oder nehmen Sie direkt Kontakt auf.

Oberfläche planen

Fläche festlegen, Gitter und Füllmaterial wählen – und die fertige Oberfläche ansehen. Materialliste und Ausschreibungstext folgen automatisch.

Permeable surface specification

Schedule

Assumptions

Specification

    Häufige Fragen

    Typische Fragen, die bei der Planung und Ausführung dieses Projekts aufkommen.
    Ist ein Rasenparkplatz für den täglichen Betrieb geeignet?

    Konstruktiv ja. Das Rasengitter trägt die Fahrzeuglast unterhalb der Oberfläche ab, sodass der Parkplatz ganzjährig nutzbar bleibt und keine Spurrinnenbildung oder Verschlammung auftritt.

    Die eigentliche Grenze ist botanischer, nicht statischer Natur: Dauerbeschattete Stellplätze unter geparkten Fahrzeugen entziehen dem Gras Licht und Erholungszeit. Auf stark frequentierten Anlagen empfiehlt sich eine Zonierung: Kiesstabilisierung in den Fahrgassen und den meistgenutzten Stellplätzen, Rasen in den Langzeitparkreihen und an den sichtbaren Rändern.

    Welche Gitterhöhe ist für einen Rasenparkplatz am besten geeignet?

    Für regelmäßig genutzte Rasenparkplätze empfehlen wir das 50mm-Gitter. Die tiefere Zelle speichert mehr Feuchtigkeit und gibt den Wurzeln mehr Raum, bevor sie auf eine feste Fläche treffen – so erholt sich die Grasnarbe zwischen den Nutzungen und die Radspuren bleiben auch im Sommer grün.

    Flache Zellen trocknen zuerst aus, und zwar genau dort am schnellsten, wo die Reifen rollen.

    Hilft ein Rasenparkplatz bei baurechtlichen Auflagen?

    Häufig ist das genau der Grund für diese Oberflächenwahl. Ein befestigter Rasenparkplatz gilt als begrünte Fläche und nicht als versiegelte Fläche, ermöglicht die Versickerung von Niederschlagswasser am Entstehungsort statt das Kanalnetz zu belasten, und bewahrt den Landschaftscharakter eines Geländes, den eine große Asphaltfläche zerstören würde.

    Wo ein Projekt Anforderungen an Grüninfrastruktur, Biodiversität oder Regenwasserbewirtschaftung erfüllen muss, werden alle drei Punkte gleichzeitig adressiert.

    Wie werden Stellplätze auf einem Rasenparkplatz markiert?

    Stellplatzmarkierungen werden direkt im Gitter verankert und bilden eine dauerhafte Abgrenzung, die Mäharbeiten übersteht und nie neu gestrichen werden muss. Bei gemischten Anlagen übernimmt ein kontrastierender Kiesstreifen zwischen den Rasenstell­plätzen dieselbe Funktion und dient gleichzeitig als Laufweg zum Gebäude.

    Barrierefreie Stellplätze sollten mit stabilisiertem Kies statt Rasen ausgeführt werden, da dort ein fester, ebener Untergrund erforderlich ist.

    Welche Tragschicht benötigt ein Rasenparkplatz?

    150mm bis 200mm verdichtetes, offenporiges Mineralgemisch je nach Verkehrsbelastung und Untergrundverhältnissen, lagenweise in 50mm-Schichten eingebaut.

    Zu bevorzugen ist ein wasserdurchlässiges Tragschichtmaterial gegenüber einem vollständig geschlossenen Gemisch: Es trägt die Last und lässt gleichzeitig Wasser durch – entscheidend für eine Oberfläche, deren gesamter Zweck Versickerung und die Erhaltung einer lebendigen Wurzelzone ist.

    Womit werden Rasengitter befüllt?

    Mit einem sanddominierten Rasensubstrat, bündig mit den Zelloberkanten verfüllt – nicht mit reiner Muttererde. Muttererde staut Wasser und verdichtet sich unter Radlast, was die Wurzeln genau dort erstickt, wo das Gras am stärksten beansprucht wird.

    Die Saatgutmischung sollte nach Trittfestigkeit und nicht nach Optik ausgewählt werden. Eine strapazierfähige Gebrauchsrasenmischung sieht im ersten Jahr weniger nach Rasen aus, im fünften Jahr aber deutlich besser.

    Wie lange dauert es, bis ein neuer Rasenparkplatz freigegeben werden kann?

    Wenn der Zeitplan es erlaubt, sollte eine vollständige Vegetationsperiode vor der Freigabe eingeplant werden. Die Belastbarkeit der Oberfläche hängt direkt von der Wurzelstruktur ab, die das Substrat zusammenhält.

    Ist das nicht möglich, empfiehlt sich Fertigrasen statt Ansaat, eine abschnittsweise Freigabe, damit ein Teil der Fläche anwächst, während ein anderer bereits befahren wird, sowie eine Beschränkung der Nutzung im ersten Winter auf die zuerst etablierten Bereiche.

    Welche Pflege benötigt ein Rasenparkplatz?

    Rasenpflege, keine Oberflächenpflege. Mähen wie Gebrauchsrasen, im Frühjahr und Herbst düngen, abgenutzte Stellen am Saisonende nachsäen. Mähmaschinen fahren problemlos über das Gitter, da die Zelloberkanten unterhalb des Rasenschnitthorizonts liegen.

    Das Gitter selbst ist wartungsfrei und wird mit 25 Jahren Garantie bei dokumentierter Verlegung geliefert. Die Pflegeanforderungen sollten von Beginn an in den Grünflächenpflegevertrag aufgenommen werden.

    Funktioniert ein Rasenparkplatz auch im Winter?

    Ja. Die Oberfläche bleibt vollständig wasserdurchlässig, sodass Wasser durch das Substrat und die offenporige Tragschicht in den Untergrund versickert, anstatt sich zu stauen. Das eingeschlossene Substrat kann seitlich nicht ausweichen und bildet keine Spurrinnen.

    Das Graswachstum verlangsamt sich im Winter, sodass das Erscheinungsbild im Spätwinter am schwächsten ist und sich im Frühjahr wieder erholt.

    Kann ein Rasenparkplatz von Einsatz- und Betriebsfahrzeugen befahren werden?

    Ja, wenn er entsprechend ausgelegt ist. Feuerwehrzufahrten und Wendeflächen für Betriebsfahrzeuge sind typische Anwendungsfälle: Die Oberfläche trägt die Last im Bedarfsfall und bleibt den Rest der Zeit begrünt.

    Gitterstärke und Tragschicht sind auf das schwerste Fahrzeug auszulegen, das die Zufahrt nutzen könnte – nicht auf den alltäglichen Verkehr.

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