PolyBrick® Sitzwände
Sitzmauern, die zum Garten gehören – nicht nur darin stehen
Fest eingebaute Sitzmauern fallen nicht um, müssen nicht eingelagert werden und sind immer genau dort, wo man sie braucht. PolyBrick® Sitzmauern werden trocken versetzt, dienen gleichzeitig als Stütz- oder Beetbegrenzung und halten Jahrzehnte.
Warum fest eingebaute Sitzmauern überzeugen
Gartenmöbel sind immer ein Kompromiss. Sie werden verrückt, gestapelt, umgeweht, für den Winter eingelagert und alle paar Jahre ersetzt. Eine Sitzmauer ist einfach da: Sie muss nicht weggeräumt werden, bietet sechs Personen genauso bequem Platz wie zwei, und sie lässt einen Außenbereich gestaltet wirken – nicht nur möbliert.
Dazu erfüllt sie ihre Fläche gleich doppelt. Eine Sitzmauer um eine Terrasse sichert gleichzeitig die Terrassenkante. Um eine Feuerstelle herum definiert sie den Raum. Entlang eines Hochbeets ist sie die Beetwand. Man gewinnt Sitzgelegenheiten aus einer Struktur, die der Garten ohnehin braucht – genau deshalb gehören eingebaute Sitzmauern in jeden professionell geplanten Garten, sind aber in gewöhnlichen Gärten selten: Normalerweise braucht man dafür einen Maurer.
PolyBrick ändert das. Die Steine werden trocken gesteckt, die Mauer steht an einem Nachmittag – und das Material fault nicht, rostet nicht, platzt nicht ab und muss nie neu verfugt werden. Eine Sitzmauer aus PolyBrick ist dauerhaft wartungsfrei.
Typische Einsatzbereiche
- Sitzumrandungen für Terrassen und Außenbereiche
- Umfassungen für Feuerstellen und Feuerschalen
- Versunkene Sitzbereiche
- Hochbeetkanten, die gleichzeitig als Sitzbank dienen
- Einfassungen für Essbereiche im Freien
- Sitzlösungen für Innenhöfe und kleine Gärten
- Stütz- und Abgrenzungsmauern mit Sitzauflage
- Gemeinschafts-, Schul- und öffentliche Gartenanlagen
Auf einen Blick
| Montage | Stecksystem ohne Mörtel, ohne Befestigungsmittel, ohne Maurer |
| Sitzhöhe | Modulare Schichten – auf komfortable Sitzhöhe aufbauen und abdecken |
| Doppelfunktion | Sichert gleichzeitig Terrassenkanten, Hochbeete oder Geländesprünge |
| Witterungsbeständigkeit | Nicht saugend – nimmt kein Regenwasser auf, trocknet schnell und bleibt nutzbar |
| Material | 100 % recyceltes Polypropylen, UV-beständig, nachhaltig in der EU gefertigt |
| Druckfestigkeit | Geprüft bis 150 Tonnen/m² unter statischer Dauerlast |
| Nutzungsdauer | 25 Jahre Garantie |
| Wartung | Keine. Kein Behandeln, Ölen, Lasieren oder Einwintern |
Die richtige Sitzhöhe treffen
Das ist die entscheidende Planungsaufgabe. Eine Sitzmauer in der falschen Höhe ist eine Mauer, an die man sich lehnt – keine, auf der man sitzt.
Als Richtwert gilt die Sitzhöhe eines Esszimmerstuhls. Zu niedrig, und das Aufstehen wird zur Anstrengung – besonders für ältere Personen. Zu hoch, und die Beine baumeln, was nach wenigen Minuten unbequem wird. Es lohnt sich, vor dem Bau auf einem Stapel Steine in der geplanten Höhe Probe zu sitzen – aus demselben Grund, aus dem man eine Treppe abläuft, bevor man sie festlegt.
Die Tiefe ist fast ebenso wichtig. Ein Sitzplatz muss so viel Auflagefläche bieten, dass der gesamte Oberschenkel aufliegt – sonst hockt man nur auf der Kante. Wo die Mauer gleichzeitig Erdreich zurückhält, ist die nötige Tiefe meist ohnehin gegeben. Bei freistehenden Mauern empfiehlt sich eine breitere Ausführung als eine einzelne Steinreihe.
Abschließend wird die Mauer abgedeckt. Eine saubere Abdeckplatte schafft eine komfortable, fugenfreie Sitzfläche – und macht den Unterschied zwischen einer Mauer, auf der man sitzen kann, und einer, die als Sitzgelegenheit konzipiert ist.
Damit die Sitzmauer wirklich genutzt wird
Ein paar Details entscheiden darüber, ob Sitzmauern tatsächlich genutzt werden oder nur gut aussehen.
Blick in den Garten, nicht zum Haus. Der meistgenutzte Sitzplatz in jedem Garten ist der, der auf etwas Sehenswertes zeigt – und der Abendsonne ausgesetzt ist.
Rückenlehne einplanen, wo möglich. Eine Sitzmauer an einem Hochbeet, einer Grundstücksgrenze oder einem Hang hat eine natürliche Rückenlehne. Freistehend ist sie eine Bank ohne Lehne – für zwanzig Minuten in Ordnung, für einen langen Abend ermüdend.
Ausreichend Bewegungsfreiheit einplanen. Sitzmauern um einen Tisch herum brauchen Platz dahinter für Stühle und Personen. Eine Sitzreihe, die zu eng an den Tisch herangebaut ist, ist dekorativ, aber nicht wirklich nutzbar.
Auflagen machen den Unterschied. Outdoor-Auflagen verwandeln eine harte Sitzfläche in eine bequeme. Da die Oberfläche nicht saugend ist, trocknet sie schnell – die Auflagen können nach Regen früher wieder ausgelegt werden.
Schritt für Schritt zur fertigen Sitzanlage
- Sitzbereich abstecken und gegen die tatsächliche Nutzung des Raums prüfen: wo die Abendsonne fällt, wo der Tisch steht, wo Personen durchlaufen.
- Höhe vor dem Festlegen ausprobieren. Blöcke lose stapeln, hinsetzen, anpassen. Das dauert fünf Minuten und entscheidet, ob die Sitzgelegenheit genutzt wird oder nicht.
- Entlang der Linie bis auf tragfähigen Untergrund ausheben und weiches oder aufgefülltes Erdreich entfernen.
- Fundament vorbereiten: verdichtet und exakt eben abgezogen. Der erste Kurs bestimmt alles darüber – eine nicht ebene Sitzmauer ist über ihre gesamte Länge sichtbar.
- Ersten Kurs verlegen und über die Länge und Breite auf Ebenheit prüfen.
- In Kursen bis zur gewünschten Sitzhöhe aufbauen, Stoßfugen versetzt anordnen.
- Wo die Mauer Erdreich oder einen Höhenversatz dahinter hält, mit sauberem Splitt statt mit dem Aushub hinterfüllen und die Basis dieser Schicht entwässern.
- Oberen Kurs mit einer Abdeckung versehen – sauberer Abschluss und angenehme Sitzkante.
Sitzmauern mit Stützfunktion
Die nützlichsten Sitzmauern erfüllen zwei Aufgaben gleichzeitig – und es lohnt sich, von Anfang an für beide zu planen.
Eine Mauer am Rand einer erhöhten Terrasse hält die Terrasse und bietet Sitzplätze mit Blick in den Garten. Eine Mauer um einen versenkten Sitzbereich stützt das umliegende Erdreich und fasst den Raum. Ein Hochbeet auf Sitzhöhe bringt Bepflanzung direkt hinter die Sitzenden – ein sehr angenehmer Effekt.
Wo die Mauer stützt, ist sie zunächst eine Stützkonstruktion und erst dann eine Sitzgelegenheit: solides Fundament, wasserdurchlässige Hinterfüllung, Entwässerung an der Basis. Die Sitzfunktion ist das Ergebnis, wenn das sauber ausgeführt ist.
Bei mehr als geringer Stützhöhe oder wo die Mauer einen nennenswerten Hang hält, ingenieurstechnische Beratung einholen und eine Bemessung erstellen lassen.
Feuerstellen und Esstisch-Umrandungen
Ein runder oder eckiger Sitzring um eine Feuerstelle gehört zu den meistgenutzten Gartenbauwerken überhaupt – die Geometrie verdient Aufmerksamkeit.
Sitzabstand zur Feuerstelle großzügiger wählen als auf dem Papier sinnvoll erscheint: Bei Kälte rücken Menschen näher heran, bei Hitze können sie nicht ausweichen. Öffnungen im Sitzring einplanen, damit man hinein- und herauskommt, statt einer geschlossenen Umrandung, über die alle klettern müssen.
Das Blockwerk selbst von direkter Flamme und Hitze fernhalten. Dies ist ein Kunststoffprodukt: Es bildet die Sitzfläche und die Umrandung – das Feuer selbst gehört in eine geeignete Feuerschale, eine Grubenauskleidung oder ein gemauertes Feuerbett mit ausreichendem Abstand zum Kunststoff.
Gleich beim ersten Mal richtig machen
Das Wichtigste: Hinsetzen, bevor gebaut wird.
Sitzhöhe ist eine Frage von wenigen Zentimetern – und diese Zentimeter entscheiden, ob die Sitzgelegenheit einen Abend lang bequem ist oder nach zehn Minuten unbequem wird. Aus einer Zeichnung lässt sich das kaum beurteilen; im Moment des Hinsetzens ist es sofort offensichtlich.
Da die Blöcke trocken gestapelt werden, lässt sich die Höhe lose aufbauen, hinsetzen, mehrfach aufstehen und anpassen – bevor irgendetwas fest ist. Kaum jemand macht das, dabei sollte es jeder tun. Es ist der entscheidende Faktor dafür, ob die Sitzgelegenheit tatsächlich genutzt wird.
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Häufige Fragen
What height should a garden seat wall be?
Roughly the height of a dining chair seat. Too low and getting up is hard work, particularly for anyone older; too high and feet dangle, which is uncomfortable within minutes.
Because the blocks build dry, stack the height loose and sit on it before committing. Seat height is a few centimetres either way and those centimetres decide whether it gets used.
How deep does a seat wall need to be?
Enough front to back for a whole thigh to land, or people perch rather than sit. Where the wall also retains soil behind it, the structure is usually deep enough anyway.
Where it is freestanding, build it wider than a single block run and cap the top for a clean, comfortable edge with no joint line to sit on.
Can a seat wall also retain a raised terrace or bed?
That is the best use of one. A wall along a raised terrace holds the terrace and gives seating facing back into the garden, and a raised bed at seat height puts planting directly behind whoever is sitting.
Where the wall retains anything, treat it as a retaining structure first: firm foundation, free-draining backfill, drainage at the base. For anything more than a low retained height, take engineering advice.
Is it comfortable to sit on?
Capped and built to the right height and depth, yes, and outdoor cushions transform it further.
Because the surface is non-absorbent it does not soak up rain, so it dries quickly after a shower and cushions go back out sooner than they would on timber or stone.
Can I build seating around a fire pit?
Yes, and it is one of the most-used structures anyone builds in a garden. Set the seating further back than feels right on paper, since people move closer when cold and cannot move away when hot, and leave gaps for getting in and out.
Keep the blockwork away from direct flame and heat: this is a plastic product, so contain the fire in a proper firebowl, pit liner or masonry hearth with sensible separation.
Why build seating in rather than buying furniture?
Built-in seating does not blow over, need storing for winter or get replaced every few years, and it seats six as easily as two. It also earns its footprint twice, since a seat wall around a terrace is retaining the edge and a bed wall at seat height is doing both jobs at once.
Built-in seating is standard in designed gardens and rare in ordinary ones mainly because it usually means a bricklayer.
Does a seat wall need maintenance?
No. There is nothing to rot, rust, spall or repoint, no annual oiling or staining, and nothing to store over winter.
The material is UV stabilised recycled polypropylene and carries a 25 year warranty.
What foundation does a seat wall need?
Excavated to firm subsoil, compacted and screeded dead level. The first course sets everything above it, and a seat wall out of level is visible along its whole length.
What the foundation should consist of depends on the height and on whether the wall is retaining anything, so establish it for your site.
Should seating have a back?
Where you can, yes. A seat wall against a raised bed, a boundary wall or a bank has a natural backrest.
Freestanding it is a bench without one, which is fine for twenty minutes and tiring for a whole evening, so site the main seating where something can serve as a back.